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Texte & Akkorde

Warten auf Wind

||: A7sus2 | A7sus2 | A7sus2 | F/A :||

A7sus2 Es sind alle Matrosen an Bord. Alle Segel gesetzt. F/A Alle Ladung verstaut, alle Kisten vertaut. A7sus2 Alles im Hier und Jetzt ist bereit. Bald sind alle Reserven verbraucht. Und sie liegen noch immer vor Anker. F/A Die Segel sind leer, die Luft wird schwer. A7sus2 Im Stillstand gärt Streit.

Dsus2 Csus2 C∆9(no 3rd) Bleimatte See, Wolken geballt und der Regen beginnt. Dsus2 Csus2 Es wird kalt, alle warten auf Sturm und darauf, dass es knallt. C∆9(no 3rd) A7sus2 Alle warten auf, warten auf Wind.

Sie sitzt in der kalten Küche auf gepackten Koffern und weiß nicht, wird sie wieder bleiben? Heimlich auspacken, eh er es sieht. Sie start auf die Gardinen vorm offenen Fenster, regungslos, zu Fäusten geballt Hände im Schoß, seine Schwüre im Kopf, dass es nie wieder geschieht.

Mit dem Blick verstellt, mit dem Rücken zur Welt, ihre Zeit verrinnt. Sie wird aufstehen, sich umdrehen und gehen. Sie wartet auf, sie wartet auf Wind.

Der Drache liegt an gefallener Schnur im Gras und daneben ein Kind. Die Bäume schweigen mit stillen Zweigen und warten auf Wind. Wir heben suchend den Finger in die Luft und hoffen, dass der Neben sich lichtet, damit wir endlich wissen, wo wir sind. Wir warten auf Wind.

Aadd9 Amadd9 A7sus2 Ich hab den Stift auf dem Papier und die Klinge auf der Haut. Amadd9 Aadd9 Bang nicht, was ich verlier. Ich hab mein Kartenhaus aufgebaut. Amadd9 Ich weiß, da ist Gefahr. Ich stell mich blind. F∆#11 E Ich steh im Schatten seiner Flügel und F∆#11 F#,7/11 F∆#11 E warte auf Wind. Warte auf Wind. F∆#11 F#,7/11 F∆#11 E Warte auf Wind. Warte auf Wind.

||: E | F∆#11 | F#m7/11 | F∆#11 :||

A7sus2 Es liegt ein Schiff an fernen Ufern und auf dem Deck liegt Staub. F/A Es hat seit Wochen nicht geregnet A7sus2 und im Wald fällt ein Funken auf das Laub. F/A Bb(no 3rd) A7sus2 F/a Bb(no 3rd) Aadd9 Puste auf die Glut! Puste auf die Glut! Amadd9 A7sus2 Entfache Feuer, schlage Wellen, reiß mich fort, Amadd9 Aadd9 treib Regen vor dir her, nimm meinetwegen alles mit über Bord. Amadd9 Du wehst über die Klippen, übers Land, F∆#11 und ich weiß, wo ich dich find. E F∆#11 F#m7/11 F∆#11 Ich steh ganz dicht am Rand und ich warte auf Wind. E F∆#11 F#m7/11 F∆#11 Und ich warte auf Wind.

||: E | F∆#11 | F#m7/11 | F∆#11 :||

Ich seh nur Wirbeln und Wundern und keine sich schließenden Kreise. Wenn er kommt, dann kommt er, erst leise. Er braucht keine Straßen, er braucht keine Gleise. Vielleicht braucht es nicht mal Wind, vielleicht nur einen Hauch. Ich atme einmal noch tief ein. Und er auch.

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